Glaubensbekenntnis

1.       Wir glauben, dass ausschließlich die ganze Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments (66 Bücher) von Gott inspiriert und daher im Urtext unfehlbar ist (Psalm 19,8-12; 2. Timotheus 3,16-17; 2. Petrus 1,20-21).  Die Bibel ist das vollständige Wort Gottes, und seit der Vollendung des biblischen Kanons sind keine weiteren Offenbarungen gegeben worden (Sprüche 30,5-6).  Sie ist unsere einzige Autorität für Lehre und Leben.

2.       Wir glauben, dass es nur einen wahren Gott gibt, der in drei gleichgestellten Personen als Vater, Sohn und Heiliger Geist existiert (1. Mose 1,1; 5. Mose 6,4; 1. Könige 8,60; Matthäus 28,19; 2. Korinther 13,13).

3.       Wir glauben, dass Gott den Himmel, die Erde und alles Leben innerhalb von sechs wörtlichen Tagen geschaffen hat (1. Mose 1 – 2; 2. Mose 20,9-11; Hebräer 11,3).

4.       Wir glauben, dass Jesus Christus ewiger Gott (Johannes 1,1-3; 1. Johannes 5,20) und wahrer Mensch (Philipper 2,7; 1. Johannes 4,2) ist.  Wir glauben an Seine jungfräuliche Empfängnis (Jesaja 7,14; Matthäus 1,18-23), an Sein sündloses Leben (Hebräer 4,15; 7,26), an Seinen stellvertretenden Opfertod (2. Korinther 5,21; 1. Timotheus 2,5-6), an Seine leibliche Auferstehung (Lukas 24,1-49; Johannes 20 – 21), an Seine leibliche Himmelfahrt (Markus 16,19; Apostelgeschichte 1,9) und an Seine leibliche Wiederkunft (Johannes 14,3; Apostelgeschichte 1,11).  Er ist der einzige Erretter (Johannes 14,6; Apostelgeschichte 4,12).

5.       Wir glauben an den Heiligen Geist, der Gott ist, die dritte Person der Dreieinheit (Apostelgeschichte 5,3-4).  Er überführt die Welt von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht (Johannes 16,7-11).  Er schenk die Wiedergeburt, das neue Leben aus Gott (Johannes 3,5-7).  Er wohnt in dem Gläubigen (Römer 8,9), tauft ihn in die Gemeinde (1. Korinther 12,13) und versiegelt ihn (Epheser 1,13-14).  Er möchte jedes Kind Gottes erfüllen (Epheser 5,18) und in das Bild Jesu Christi umgestalten (2. Korinther 3,17-18).  Er bewirkt die Frucht des Geistes (Galater 5,22-23).

6.       Wir glauben an die wirkliche und persönliche Existenz des Satans, der der große Gegenspieler Gottes und aller Gläubigen ist (Johannes 8,44; Offenbarung 12,1-17).  Durch den Tod und die Auferstehung Christi sind der Teufel und seine Dämonen bereits besiegt und sehen ihrem endgültigen Untergang entgegen (Matthäus 8,29; 25,41; Offenbarung 20,10).

7.       Wir glauben, dass der Mensch in Gottes Ebenbild geschaffen wurde (1. Mose 1,26-27).  Durch Ungehorsam gegen Gott geriet er unter die Herrschaft der Sünde, des Satans und des Todes.  Seine Natur ist von Grund auf verdorben, und darum ist er unfähig, Gott wohlzugefallen.  Ohne Jesus Christus steht der Mensch unter dem Zorn Gottes und geht dem göttlichen Gericht und der ewigen Verdammnis entgegen (Johannes 3,36; Römer 3,10-18.23; 5,10.12; Epheser 2,1).  Der Mensch kann sich aus diesem Zustand nicht selbst befreien (Epheser 2,8-9); er braucht göttliche Hilfe (Johannes 3,16).

8.       Wir glauben, dass das Heil eine vollkommene, ewige Erlösung durch die Gnade Gottes ist.  Es wird nicht auf sakramentalem Weg, sondern als freies Geschenk durch ernsthafte Buße und Glauben an Jesus Christus und Sein vollendetes Werk am Kreuz empfangen (Johannes 1,12; Römer 3,21-26; Titus 3,3-7).  Jesus als Heiland anzunehmen ist eine bewusste Entscheidung, die man einmal im Leben trifft.

9.       Wir glauben, dass Gott Seine Kinder durch den Glauben zur Rettung bewahrt (1. Petrus 1,3-5), daher können wahrhaft Wiedergeborene nicht mehr verloren gehen (Johannes 10,27-30; Römer 8,28-39).  Sie dürfen die Gewissheit haben, dass sie ewig errettet sind (1. Johannes 5,13).

10.     Wir glauben an die körperliche Auferstehung der Toten sowohl von den Gerechten als auch den Ungerechten (Johannes 5,28-29).  Wir glauben an einen wörtlichen Himmel, wo die Gerechten ewig mit Gott leben werden, und an eine wörtliche Hölle, wo die Ungerechten ewig ohne Gott leben werden (Matthäus 25,46; 1. Thessalonicher 4,13-18; 2. Thessalonicher 1,3-10; Offenbarung 20,11-15).

11.     Wir glauben an die Gemeinde Jesu Christi, die aus allen wahren Gläubigen von Pfingsten bis zur Entrückung besteht (1. Korinther 12,12-13).  Die Glieder der universalen Gemeinde versammeln sich in örtlichen Gemeinden, wo sie sich taufen lassen, anbeten und gegenseitig erbauen (Apostelgeschichte 2,41-47).  Die Ortsgemeinde ist unabhängig von irgendeiner Außengruppe oder Hierarchie.  Christus ist das Haupt und der Oberhirte der Gemeinde (Kolosser 1,18; 1. Petrus 5,4).  Entscheidungen werden durch die Gemeindeleiter und Mitglieder getroffen.  Wir glauben, dass es zwei Ämter in der Gemeinde gibt: Pastoren (auch Älteste und Aufseher genannt) und Diakone (Philipper 1,1; 1. Timotheus 3,1-13).

12.     Wir glauben, dass die Taufe und das Abendmahl die zwei Verordnungen des Herrn Jesus sind.  Sie sind einfach Gehorsamsakte und keine Heilsnotwendigkeit.  Die Taufe durch Untertauchen ist ein Bild von unserer Errettung (Römer 6,3-6).  Das Abendmahl ist eine Erinnerung an das aufopfernde Werk Jesu Christi (1. Korinther 11,23-32).

13.     Wir glauben an die unmittelbare, körperliche Entrückung der Gemeinde vor der Trübsalszeit (1. Thessalonicher 5,1-11; Offenbarung 3,10).  Nach der Zeit der Großen Trübsal wird Jesus sichtbar kommen, um auf der Erde das Tausendjährige Reich aufzurichten (Offenbarung 20,1-6).  Nach dem Tausendjährigen Reich wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, wo Gerechtigkeit herrschen wird, wo Gott ewig mitten unter den Erlösten wohnen wird (Offenbarung 21 – 22).

14.     Wir glauben, dass das christliche Leben ein Leben in der Nachfolge Jesu ist.  Diese Nachfolge wird an der Liebe zu Gott und Seinem Wort, zum Bruder und darüber hinaus an allen Menschen sichtbar (Johannes 8,31; 13,34-35; 1. Korinther 13; Epheser 2,10; 1. Petrus 4,7-11; 1. Johannes 4,7-21).  Wir sind auch der Staatsgewalt untertan (Römer 13,1-7), sofern dadurch die Gebote Gottes nicht verletzt werden (Apostelgeschichte 5,29).  Unser höchstes Ziel im Leben ist Gott zu verherrlichen (1. Korinther 10,31).

15.     Wir glauben, dass wir uns von allen religiösen Irrtum und Unglauben trennen sollten, z.B. liberale Theologie, die charismatische Bewegung, die ökumenische Bewegung und die „New Age“ Philosophie (Galater 1,6-9; Kolosser 2,8; 1. Timotheus 6,3-5.20-21; 2. Johannes 9-11).  Wir sollten uns auch von Glaubensgeschwistern trennen, die in Sünde leben (Matthäus 18,15-18; 1. Korinther 5,1-13; 2. Thessalonicher 3,6.14-15; Titus 3,9-10).

 

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